Flurkreuze

in Holz geschnitzt, in Eisen gegossen oder in Blech geschnitten stehen in Bayern an Äckern, Wiesen und Wegrändern, gestiftet aus religiösen Beweggründen, aus Dankbarkeit oder zur Erinnerung an Fälle des täglichen Lebens.

Typisch für die metallenen Kreuze ist die farbenfrohe Bemalung, die aber auch für die Formgebung der Blechschnittkreuze unerlässlich ist.

Über Jahre ungeschützt der Witterung ausgesetzt, ist es immer wieder nötig, diese wichtigen Kulturgüter zu sanieren. Dazu werden die Kreuze aus dem stützenden Stein ausgebaut, sie werden sandgestrahlt und zunächst mit einem Rostschutzlack versehen.

Nach etlichen Grundierungen entstehen in bunten Ölfarben und Hell-Dunkel-Effekten die Körperformen, die Gestik, der Gesichtsausdruck. Wichtig bei der Farbgebung: eine Maria trägt immer ein rotes Gewand und einen blauen Mantel.