Spanschachteln

Alle Spanschachteln

waren früher von der Nordsee bis in die Alpenregion Aufbewahrungsmöglichkeiten für Dinge des täglichen Lebens.

Wertvoller Pelz, wichtige Dokumente, Schmuck, religiöse Attribute oder eine getrockneten Rose zur Erinnerung an besondere Stunden hatten ihren Platz in den aus Fichtenholz gefertigten verschieden großen Spandosen.

Anfangs nur mit roter Beize behandelt, kamen ab 1850 transparent aufgetragene Farben in Rot, Gelb und Grün dazu, später deckend Grün oder Blau als Grundfarben.

Die ersten Spanschachteln hatten abstrakte Verzierungen, später folgten gegenständliche Motive wie Blumen und Tiere, Themen aus der Mythologie oder Ereignisse wie Hochzeiten, Beförderungen usw..

Ich stamme aus Niederbayern und beschäftige mich seit langem mit Spanschachten.

Die Seiten bemale ich häufig in der alten Technik der Kleistermalerei, die Deckeloberseite in Öl mit Blumen, Stillleben und verschiedenen Motiven entsprechend auch der Kundenwünsche.